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WLAN Ausleuchtung

Eine Simulation ist immer eine Näherung und somit immer ungenau. Für vorhandene Gebäude oder Außenanlagen wird daher häufiger eine WLAN-Ausleuchtungsmessung (auch Site Survey genannt) durchgeführt. Dies kann bereits im Rohbau passieren, die realistischsten Ergebnisse sind aber naturgemäß zu erwarten, wenn auch die Einrichtung bereits vorhanden ist. Denn alle Gegenstände im Ausleuchtungsbereich führen später zu einer Signaldämpfung – auch Menschen, was beispielsweise für die Ausleuchtungsplanung von Klassenzimmern zu berücksichtigen ist.

Bei einer WLAN Ausleuchtung messen wir die reale Signalabdeckung im gesamten Gebäude bzw. auf einem Gelände (Campus). Ist bereits eine produktive WLAN-Installation vorhanden, so kann dies dem Aufspüren von "Funklöchern", Interferenzen oder Roamingproblemen dienen. Bei Neubauten oder existierenden Gebäuden ohne vorhandenes WLAN dient der Site Survey hingegen meist dem Zweck, die für eine vollständige WLAN Abdeckung notwendige Anzahl an Access Points (APs) sowie deren optimale Position im Gebäude zu bestimmen.

Hierzu wird ein Mess-AP auf einem Teleskopstativ an wechselnden Standorten im Ausleuchtungsbereich platziert. Dieser AP sollte - wenn der Hersteller der WLAN Komponenten zu diesem Zeitpunkt bereits feststeht - vom selben Typ sein wie die später eingesetzten Access Points. Für jede Position wird anschließend der durch den AP abgedeckte Bereich bis zur Signalgrenze abgeschritten. Während dieser Begehung werden fortlaufend Messwerte zusammen mit der aktuellen Position von der Messsoftware erfasst. Durch Überlagerung dieser Werte ergibt sich dann die Heatmap des Bereichs.

Eine besondere Herausforderung bei WLAN Ausleuchtungen sind Umgebungen wie Hochregallager der Logistik-Branche, Krankenhäuser oder Produktionsumgebungen. Ingentive führt seit vielen Jahren Site Surveys in solchen Lokationen durch und hat entsprechend große Erfahrungen mit den sich hieraus ergebenden, speziellen Anforderungen.